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Eishockey
02.01.2026
03.01.2026 11:00 Uhr

ZSC verliert in Genf

Trügerisches Bild: Der Zürcher Yannick Weber zieht gegen  Marco Miranda davon.
Trügerisches Bild: Der Zürcher Yannick Weber zieht gegen Marco Miranda davon. Bild: Keystone SDA
Die ZSC Lions zeigen bei Servette ein ordentliches Auswärtsspiel, machen sich das Leben aber selbst schwer. Die 3:5-Niederlage ist bereits die dritte gegen Genf in dieser Saison.

Es ist eine altbekannte Geschichte, die sich zum Jahresbeginn fortsetzt. Die ZSC Lions halten auswärts gut mit, bringen sich am Ende aber selbst um den Lohn. Trotz ausgeglichener Startphase liegen die Zürcher nach 20 Minuten mit 0:2 zurück. Vesey trifft im Powerplay, beim zweiten Gegentor lenkt Riedi einen missglückten Schuss unglücklich ins eigene Tor ab.

Reaktion des Meisters

Der Meister reagiert jedoch stark. Mit mehr Tempo und Aggressivität gleicht der ZSC die Partie bis zur 30. Minute aus: Balcers ist nach einem Abpraller am schnellsten zur Stelle, Baechler trifft sehenswert backhand zum 2:2. Doch statt die Partie zu drehen, fällt Zürich erneut zurück. Ersatzgoalie Zumbühl, der den erkrankten Hrubec vertritt, kann einen Schuss von Le Coultre nicht behändigen – das 3:2 für Genf. Kurz darauf folgt der nächste Rückschlag: Grubers riskanter Pass misslingt, Manninen bedankt sich und erhöht auf 4:2.

Zu grosse Hypothek

Zwar sorgt Riedi mit einem Ablenker nach Malgin-Schuss nochmals für Hoffnung, doch die Hypothek wiegt zu schwer. Puljujärvi macht mit dem Treffer ins leere Tor alles klar. Servette holt damit neun Punkte aus drei Duellen gegen einen direkten Konkurrenten – ein Umstand, der für die Zürcher im weiteren Saisonverlauf noch schmerzhaft werden könnte.

ZSC unter Druck

Vor dem Heimspiel am Samstag gegen Lausanne stehen die ZSC Lions bereits wieder unter Zugzwang. Ein Sieg ist Pflicht, soll der Meister nicht schon früh im neuen Jahr unter Druck geraten.

Telegramm

Genève-Servette HC – ZSC Lions 5:3 (2:0, 1:2, 2:1)

Patinoire des Vernets, Les Acacias
6'696 Zuschauer.

Schiedsrichter: Hebeisen/Staudenmann, Duc/Meusy.

Tore: 4. Vesey (Manninen/Powerplaytor) 1:0. 20. (19:21) Jooris 2:0. 22. Balcers (Marti, Grant) 2:1. 30. Baechler (Frödén) 2:2. 35. Le Coultre (Miranda) 3:2. 51. Manninen (Granlund) 4:2. 54. Riedi (Malgin) 4:3. 60. (59:39) Puljujärvi (Granlund) 5:3 (ins leere Tor).

Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Genève-Servette HC, 2-mal 2 Minuten gegen ZSC Lions.

PostFinance-Topskorer: Granlund; Malgin.

Genève-Servette HC: Charlin; Saarijärvi, Berni; Rutta, Chanton; Karrer, Le Coultre; Sutter, Schneller; Puljujärvi, Manninen, Granlund; Bozon, Pouliot, Vesey; Praplan, Jooris, Ignatavičius; Miranda, Verboon, Rod.

ZSC Lions: Zumbühl; Weber, Kukan; Lehtonen, Marti; Trutmann, Geering; Schwendeler; Åberg, Malgin, Andrighetto; Frödén, Grant, Balcers; Rohrer, Baechler, Riedi; Baltisberger, Sigrist, Gruber; Meier.

Bemerkungen: Genève-Servette HC ohne Brassard, Hischier und Richard (alle verletzt), ZSC Lions ohne Bader, Hollenstein (beide verletzt) und Hrubec (krank). ZSC Lions von 58:31 bis 59:39 ohne Torhüter.

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