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19.01.2026
19.01.2026 06:56 Uhr

Unruhe wegen Südstarts

Wird künftig vermehrt gegen Süden gestartet, könnte stark bewohntes Gebiet vom Fluglärm vermehrt betroffen sein.
Wird künftig vermehrt gegen Süden gestartet, könnte stark bewohntes Gebiet vom Fluglärm vermehrt betroffen sein. Bild: Pixabay: Marianne Grose
Am Montag startet die Vernehmlassung zum Betriebsreglement des Flughafens Zürich. Im Zentrum stehen die Südstarts, die in den betroffenen Gemeinden für massiv mehr Lärm sorgen könnten.

Anwohnerinnen und Anwohner befürchten, dass die neuen Startverfahren zu einer deutlichen Mehrbelastung durch Fluglärm führen könnten. Kritiker warnen vor einer nachhaltigen Verlagerung von Flugbewegungen in dicht besiedelte Gebiete. Tausende Menschen könnten von den Änderungen betroffen sein.

Keine klaren Informationen

Im Vorfeld der Vernehmlassung wird aus dem Umfeld der betroffenen Regionen ein Mangel an klarer Information bemängelt. Verschiedene Bürgervereine fordern eine transparentere Darstellung der möglichen Auswirkungen der Südstarts und eine stärkere Einbindung der Bevölkerung.

Politische Verantwortung gefordert

Die Koordination der Gemeinden erfolgt über das Fluglärmforum Süd. Von politischer Seite wird erwartet, dass die betroffenen Gemeinden ihre Haltung im Vernehmlassungsverfahren deutlich formulieren und gegenüber Bund und Flughafen geschlossen auftreten.

Richtungsentscheid

Die Vernehmlassung zum neuen Betriebsreglement gilt als wegweisend für die künftige Ausrichtung des Flugbetriebs in Zürich. Entsprechend gross ist der Druck, die Folgen der geplanten Südstarts umfassend zu prüfen und gegeneinander abzuwägen.

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