In der Nacht auf Samstag ist es in der Stadt Zürich zu schweren Ausschreitungen gekommen. Rund um das Kasernenareal, wo bis Mitternacht noch Festaktivitäten zum 1. Mai stattfanden, kam es in den frühen Morgenstunden zu Sachbeschädigungen und Gewaltakten, berichtet BRK News.
Mehrere dutzend Vermummte
Unbekannte, schätzungsweise mehrere dutzend mehrheitlich vermummte junge Personen, die der linksautonomen Szene zugerechnet werden, errichteten demnach brennende Strassenblockaden aus Containern, E-Trottinetts und anderen Gegenständen. Aus ihren Reihen wurden Steine, Glasflaschen und pyrotechnische Gegenstände auf Polizistinnen und Polizisten geworfen. Ein Beamter wurde verletzt – er erlitt Schnittwunden.
Massives Polizeiaufgebot
Die Stadtpolizei Zürich reagierte mit einem massiven Aufgebot, es kamen ein Wasserwerfer, Tränengas und Gummischrot zum Einsatz. Die Krawalle dauerten bis in die frühen Morgenstunden an. Auch die Berufsfeuerwehr Zürich stand im Einsatz. Unter Polizeischutz löschte sie mehrere Brandherde – dabei kam unter anderem ein Tanklöschfahrzeug zum Einsatz.