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01.05.2025
02.05.2025 09:25 Uhr

14'000 demonstrieren am 1. Mai

Unia-Präsidentin Vania Alleva an der Abschlusskundgebung.
Unia-Präsidentin Vania Alleva an der Abschlusskundgebung. Bild: GBKZ
Rund 14'000 Menschen zogen am 1. Mai friedlich durch Zürich – unter dem Motto «Solidarität statt Hetze» stand soziale Gerechtigkeit im Zentrum der Proteste.

Organisiert vom Gewerkschaftsbund des Kantons Zürich (GBKZ), führte der Demozug vom Helvetiaplatz über die Innenstadt bis zum Sechseläutenplatz, wo eine Abschlusskundgebung mit zahlreichen Reden stattfand.

Klare Ansage

Im Zentrum der Kritik standen rechte Parteien und populistische Bewegungen im In- und Ausland. Unia-Präsidentin Vania Alleva nutzte die Bühne für eine klare Ansage: «Gegen alles, was wir wollen: mehr Gleichstellung, mehr soziale Gerechtigkeit und schliesslich – eine bessere Welt!» In ihrer Rede nahm sie unter anderem Donald Trump, Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni und die Schweizer SVP ins Visier.

Kampf gegen Umverteilung

Alleva warf der politischen Rechten vor, eine gezielte Umverteilung von unten nach oben zu betreiben. Während die Reichen von Steuergeschenken profitierten, kämpften breite Bevölkerungsschichten mit stagnierenden oder sinkenden Löhnen. Besonders kritisierte sie die geplante Unternehmenssteuersenkung im Kanton Zürich, über die am 18. Mai abgestimmt wird.

«Auch die SVP betreibt harten Klassenkampf von oben. Und damit das nicht so auffällt, lenkt sie mit hartem Nationalismus und heftiger Ausländerfeindlichkeit davon ab», so Alleva weiter unter Applaus der Teilnehmenden.

Friedlicher Protest 

Die Demonstration verlief laut Stadtpolizei Zürich friedlich und ohne grössere Zwischenfälle. Die grosse Beteiligung wurde als Zeichen gewertet, dass soziale Themen und solidarisches Miteinander in der Bevölkerung nach wie vor einen hohen Stellenwert geniessen.

Björn Resener/ Zürich24
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