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22.04.2025

Dargebotene Hand: Gespräche werden länger

Bei der Dargebotenen Hand Zürich dauerten die Anrufe im vergangenen Jahr im Schnitt länger.  (Symbolbild)
Bei der Dargebotenen Hand Zürich dauerten die Anrufe im vergangenen Jahr im Schnitt länger. (Symbolbild) Bild: Keystone/GAETAN BALLY
Die Anrufe bei der Dargebotenen Hand Zürich wurden 2024 komplexer und länger. Im Schnitt dauerten Gespräche 17 Minuten. Die Anzahl sank um 5 % auf 31’243.

Obwohl das Jahr 2024 von grossen politischen Veränderungen und Naturkatastrophen geprägt war, die viele beängstigten, standen bei den Anrufen bei der Dargebotene Hand Zürich fast ausschliesslich persönliche Anliegen im Zentrum, wie es in einer Medienmitteilung vom Dienstag heisst. Nur gerade ein Promille machten die rund 30 Gespräche aus, in denen Anrufende über Trump, Putin oder das Klima redeten.

Weniger Anrufe, dafür länger

43 Prozent der Gespräche betrafen psychische Leiden, wie es weiter heisst. Diese wurden am Telefon, im Chat und per Mail geäussert. Viele dieser Menschen hätten keine oder zu wenige Gesprächsmöglichkeiten. Darunter seien auch solche, die auf einen Therapieplatz warteten oder aus der Klinik entlassen worden waren.

Chatangebote am Limit

Bei der Chatberatung stosse die Dargebotene Hand seit längerer Zeit an ihre Kapazitätsgrenzen, heisst es weiter. Zwar legten die geführten Chats im vergangenen Jahr nochmals leicht um 4 Prozent auf 2470 Chats zu. Doch viele Chatanfragen mussten wegen ausgelasteten Chaträumen wieder abgewiesen werden. Gerade mal 27 Prozent der Chatanfragen konnten von einer Mitarbeiterin oder einem Mitarbeiter beantwortet werden.

Keystone-SDA/ Zürich24
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