Seit dem 1. April 2025 ist es offiziell: Die Energie Opfikon AG (EOAG) wurde von der Stadt Opfikon mit der Konzession für die Wärme- und Kälteversorgung in den Gebieten Glattpark und Zentrum betraut. Damit erhält das Unternehmen nicht nur die Genehmigung, sondern auch den Auftrag, die nötige Infrastruktur aufzubauen und zu betreiben.
Ziel ist der Aufbau eines effizienten Versorgungsnetzes, das künftig sowohl den Glattpark als auch das Zentrum Opfikon mit Wärme und Kälte beliefert. Die Konzession bildet dafür die rechtliche Grundlage und markiert den Startschuss für die langfristige Planung und Umsetzung.
Startpunkt Glattpark
Als erste Massnahme plant die EOAG die Übernahme der bestehenden Wärmeversorgung im Glattpark von der EWZ. Diese bestehende Infrastruktur dient künftig als Fundament für den schrittweisen Ausbau in Richtung Zentrum Opfikon.
Zwischen der Energie Opfikon AG und EWZ wurde dazu bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet. Damit ist der Übergang der Anlagen vorbereitet und der weitere Ausbau technisch und organisatorisch abgesichert.
Fernwärme für das Zentrum
Nach der Übernahme der Glattpark-Versorgung folgt der nächste Schritt: Der Anschluss des Zentrums an das Fernwärmenetz. Hierzu sind neue Leitungen notwendig, die vom bestehenden Netz aus verlegt werden.
Im Zuge der bevorstehenden Sanierung der Thurgauerstrasse sollen im Herbst 2025 die ersten Leitungsabschnitte zwischen Stinson-Strasse und Lättenwiesenstrasse eingebaut werden. Die Bauarbeiten sind Teil einer koordinierten Planung, die Infrastrukturmassnahmen effizient zusammenführt.
Klimaziele im Fokus
Mit dem Projekt unterstützt die EOAG das Bestreben der Stadt Opfikon, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Der Ausbau des Wärme- und Kältenetzes ist ein zentraler Baustein auf diesem Weg.
Langfristig ist vorgesehen, auch öffentliche Gebäude in das Fernwärmenetz einzubinden. So soll ein möglichst grosser Teil der städtischen Energieversorgung auf nachhaltige Quellen umgestellt werden.
Zukunftsfähige Energieversorgung
Durch die Erweiterung des Versorgungsgebiets schafft die EOAG die Voraussetzungen für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Sowohl die Bevölkerung als auch das lokale Gewerbe sollen von stabilen und klimafreundlichen Energiequellen profitieren.
Mit dem nun gestarteten Projekt setzt Opfikon ein deutliches Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung und eine moderne Energieinfrastruktur.