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21.02.2025
22.02.2025 20:13 Uhr

Rechtsstreit stoppt Neubau am Prime Tower

Ein Rekurs der Hamasil-Stiftung blockiert das Projekt von Welti-Furrer.
Ein Rekurs der Hamasil-Stiftung blockiert das Projekt von Welti-Furrer. Bild: Baugeschichtliches Archiv der Stadt Zürich / Juliet Haller
Der Bau von rund 100 Wohnungen beim Prime Tower in Zürich verzögert sich weiter. Ein Rekurs der Hamasil-Stiftung blockiert das Projekt erneut und geht nun vors Verwaltungsgericht.

Der Bau der geplanten Gebäude «Prime 1» und «Prime 3» in Zürich verzögert sich erneut. Grund dafür ist ein Rekurs der Hamasil-Stiftung, die das Projekt von Welti-Furrer weiterhin blockiert.

Streit um Neubau 

Die Hamasil-Stiftung hat angekündigt, das Projekt vor das Verwaltungsgericht zu bringen. Bereits zuvor hatte das Zürcher Baurekursgericht die meisten Einwände gegen den Bau abgelehnt. Dennoch bleibt das Projekt vorerst gestoppt, wie «20 Minuten» berichtet.

Geplante Wohn- und Gewerbeflächen

In der Nähe des Bahnhofs Hardbrücke sollen zwei neue Gebäude mit Wohn- und Geschäftsräumen entstehen. Insgesamt sind rund 100 Wohnungen sowie Parkplätze vorgesehen. Die geplante Überbauung soll anstelle des heutigen Parkhauses Pfingstweid errichtet werden.

Welti-Furrer bedauert

Welti-Furrer bedauert die erneute Verzögerung. In einer Mitteilung kritisierte das Unternehmen, dass trotz eines klaren Entscheids des Baurekursgerichts die Umsetzung weiter hinausgeschoben werde. Dadurch werde der Bau von dringend benötigten, preisgünstigen Wohnungen verhindert.

Kritik an der Bauweise

Die Hamasil-Stiftung übt seit Jahren Kritik an dem Bauprojekt. Geschäftsführer Thomas Seiz bezeichnet es als «städtebaulich und architektonisch mangelhaft». Besonders die dunklen Fassaden seien in Zeiten der Klimaerwärmung nicht mehr zeitgemäss. Sie würden zur Überhitzung des Quartiers beitragen und den Einsatz von Klimaanlagen im Innern erforderlich machen.

Bundesgericht nicht ausgeschlossen

Die Stiftung zeigt sich entschlossen, notfalls bis vor das Bundesgericht zu gehen. Damit bleibt die Zukunft des Projekts ungewiss, und die Verzögerung könnte sich weiter in die Länge ziehen.

 

Zuerich24
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