Der Bau der geplanten Gebäude «Prime 1» und «Prime 3» in Zürich verzögert sich erneut. Grund dafür ist ein Rekurs der Hamasil-Stiftung, die das Projekt von Welti-Furrer weiterhin blockiert.
Streit um Neubau
Die Hamasil-Stiftung hat angekündigt, das Projekt vor das Verwaltungsgericht zu bringen. Bereits zuvor hatte das Zürcher Baurekursgericht die meisten Einwände gegen den Bau abgelehnt. Dennoch bleibt das Projekt vorerst gestoppt, wie «20 Minuten» berichtet.
Geplante Wohn- und Gewerbeflächen
In der Nähe des Bahnhofs Hardbrücke sollen zwei neue Gebäude mit Wohn- und Geschäftsräumen entstehen. Insgesamt sind rund 100 Wohnungen sowie Parkplätze vorgesehen. Die geplante Überbauung soll anstelle des heutigen Parkhauses Pfingstweid errichtet werden.
Welti-Furrer bedauert
Welti-Furrer bedauert die erneute Verzögerung. In einer Mitteilung kritisierte das Unternehmen, dass trotz eines klaren Entscheids des Baurekursgerichts die Umsetzung weiter hinausgeschoben werde. Dadurch werde der Bau von dringend benötigten, preisgünstigen Wohnungen verhindert.
Kritik an der Bauweise
Die Hamasil-Stiftung übt seit Jahren Kritik an dem Bauprojekt. Geschäftsführer Thomas Seiz bezeichnet es als «städtebaulich und architektonisch mangelhaft». Besonders die dunklen Fassaden seien in Zeiten der Klimaerwärmung nicht mehr zeitgemäss. Sie würden zur Überhitzung des Quartiers beitragen und den Einsatz von Klimaanlagen im Innern erforderlich machen.
Bundesgericht nicht ausgeschlossen
Die Stiftung zeigt sich entschlossen, notfalls bis vor das Bundesgericht zu gehen. Damit bleibt die Zukunft des Projekts ungewiss, und die Verzögerung könnte sich weiter in die Länge ziehen.