In Zürich stehen rund 2250 Wohnungen auf Airbnb zur Verfügung. Ein grosser Teil davon wird nicht von Privatpersonen, sondern von Unternehmen vermietet.
Diese Firmen treten oft mit Vornamen auf, hinter denen sich professionelle Anbieter verbergen. In vielen Fällen betreiben sie Dutzende oder sogar Hunderte Wohnungen.
Regeländerung
Lange war es Unternehmen nicht gestattet, unter ihrem eigenen Namen zu inserieren. Stattdessen mussten sie ein Profil mit einem Vornamen nutzen.
Airbnb hat diese Regel inzwischen geändert. Firmen können nun unter ihrem Namen auftreten, doch nicht alle Anbieter haben dies umgesetzt.
Widerstand
Seit dem Teilverbot von 2021 gelten in Zürich strengere Regeln für Kurzzeitvermietungen. Einige Unternehmen haben sich dagegen gewehrt.
Trotz dieser Einschränkungen ist die Zahl der gelisteten Wohnungen weiterhin hoch. Das Unternehmen selbst gibt dazu keine genauen Zahlen bekannt.
Versteckte Firmen
Der «Tagesanzeiger» berichtet, dass die zehn grössten Airbnb-Anbieter der Stadt allesamt Unternehmen sind. Ihre Profile erwecken jedoch oft den Anschein, von Privatpersonen betrieben zu werden.
Ein genauer Blick zeigt jedoch Hinweise darauf, dass es sich um kommerzielle Anbieter handelt. Airbnb erklärt dazu, dass gewerbliche Vermieter entsprechend gekennzeichnet werden müssen.